Kindermedizinisches Zentrum Augarten
Ordination MR Dr. Helmuth Howanietz
Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde

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Obere Augartenstraße 58 · 1020 Wien
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Sprachen: englisch, türkisch, kurdisch, russisch, polnisch

 

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 09:00-13:00 und 14:00-18:00 Uhr
Samstag 09:00 - 13:00 Uhr
Sonntag 09:00-13:00 Uhr

 

 

Termine ausschließlich nach telefonischer Vereinbarung

 

Privat und alle Kassen:
alle GKK (inkl.Verkehrsbetriebe, Austria Tabak), BVA, SVA, KFA, VA

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Allgemeine Fragen

Blähungen

Bei allen Säuglingen (gestillt oder nicht) stellen Blähungen die ersten 6 bis 8 Monate den Regelfall dar. Sie werden von Tag zu Tag weniger und sind auf die Unreife des gesamten Verdauungstraktes zurückzuführen. Die Behandlung sollte sich auf möglichst konservative Maßnahmen wie Bauchmassage, Fencheltee oder Kümmelzäpfchen beschränken.

Stuhlfrequenzen

Ein Baby im ersten Lebensjahr muß nicht ähnlich einem Erwachsenen täglich Stuhl haben. So findet man bei gestillten Säuglingen Stuhlfrequenzen zwischen 10 Mal täglich oder 1 Mal in 10 Tagen. Bei nicht gestillten Babies kann eine Frequenz von 1 Mal pro Woche normal sein.

Die Stuhlkonsistenz bei muttermilchernährten Babies ist wässrig und gelb-grünlich gefärbt. Kuhmilchernährte weisen zumeist geformten Stuhl der gleichen Farbe auf.

 

Verstopfte Nase

Aufgrund der engen Nasenöffnungen beim Baby stellt die verstopfte Nase eine bekannte Problemstelle dar. Verbessert kann die behinderte Nasenatmung durch das Eintropfen von physiologischer Kochsalzlösung, Muttermilch, aber auch durch Entfernung in der Nase befindlicher Schleimpfropfen werden.

Frequenz der Nahrungsaufnahme

Gesunde Babies bestimmen den Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme und die Frequenz selbst, wobei ein Zeitrahmen von weniger als 2 Stunden medizinisch nicht empfohlen wird.

Schlafprobleme

Unmittelbar nach der Geburt sucht sich jedes Baby einen Schlaf-Wach-Rhythmus. Oft kann sich dabei ein Ruhigstellen durch vermehrte Zufuhr von Nahrung aber auch Zuwendung als problematisch erweisen. Dem Baby sollte auch aus seiner Sicht ein wenig mehr an Freiraum eingeräumt werden.

Fieber

Körpertemperaturen rektal gemessen bis zu 38° C stellen kein Fieber dar. Erst bei Temperaturen jenseits von 39,5° C sollten fiebersenkende Maßnahmen einsetzen.

Erbrechen

Bei Gewichtszunahme und gutem Gedeihen des Babies ist Erbrechen zumeist bedingt durch überhöhte Nahrungsaufnahme (Überlauferbrechen).

Gesichtsausschlag

Durch das Einwirken von Umwelteinflüssen auf die unbedeckte Haut des Babies, kommt es durch Irritation zu fleckigen Rötungen, oft auch Bläschen. Diese in den meisten Fällen als Baby-Akne bezeichnete Hautveränderung sollte keiner Behandlung (Auftragen von Salben) zugeführt werden, da sie von selbst ausheilt.

Impfnebenwirkungen

Sollte es bis 48 Stunden nach Verabreichung einer Impfung sowohl zu Temperaturanstieg aber auch lokalen Veränderungen der Impfstelle (Rötung, Verhärtung) kommen, stellt dies keine ernst zu nehmende Folge dar. Bei allen anderen Auffälligkeiten sollte der Kinderarzt kontaktiert werden.

Ernährung

Muttermilch bis zum vollendeten 6. Lebensmonat reicht in den meisten Fällen kalorienmäßig gesehen aus. Nicht gestillte Kinder sollten bis zum vollendeten 4. Lebensmonat Anfangsnahrungen (volladaptiert) gefüttert bekommen, darüber hinaus sogenannte Folgenahrungen (teiladaptiert). Generell im ersten Lebensjahr wird vom Verzehr reiner Kuhmilch abgeraten. Beikost (Obst und Gemüse, Fleisch) sollte bei beiden Ernährungsformen nach dem vollendeten 6. Lebensmonat stattfinden.

Babyschwimmen

Kann aus hygienischen Gründen kinderärztlich nicht empfohlen werden.